Optimale Aussenbeleuchtung

Basiswissen:

Mit der richtigen Aussenbeleuchtung gelangen Sie nicht nur stolperfrei zu Ihrer Haustür, setzen Balkon, Terrasse oder Garten in Szene und machen diese Orte abends länger nutzbar, sondern schrecken auch Einbrecher ab. Wir zeigen Ihnen welche Aussenbeleuchtung welchen Zweck erfüllt, wo Sie am besten zum Einsatz kommt, wie Sie Energie sparen und was Sie bei der Installation Ihrer Aussenbeleuchtung beachten sollten.

Aber egal für welchen Zweck – im Aussenbereich sollten Sie immer Leuchten verwenden, die mindestens der Schutzart IP44 entsprechen. Die Schutzart gibt die Eignung unterschiedlicher Lampen für verschiedene Umgebungen an.

1. Eingangsbeleuchtung

  •  

     

     

    Bei Eingangsbereichen, die durch ein Vordach geschützt sind, bietet es sich an, Einbauleuchten ins Dach zu integrieren. Wandleuchten sind hingegen eine gute Lösung für nicht überdachte Eingangsbereiche. Die optimale Höhe für Wandleuchten ist etwa auf ¾ der Türhöhe. Achten Sie bei Wandleuchten darauf, dass sie in Blickrichtung abgeschirmt sind und nicht blenden. Ausserdem sollten Sie bei der Ausleuchtung Ihres Eingangsbereichs dafür sorgen, dass Hausnummer und Türklingel gut erkennbar sind, sofern diese nicht mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet sind.

  • 2. Wegbeleuchtung

     

     

     

    Damit Hindernisse im Dunkeln erkannt werden, ist eine gleichmäßige Ausleuchtung von Wegen und Treppen ohne harte Hell-Dunkel-Kontraste erforderlich. Dies lässt sich mit einer Reihe von Steh- oder Wegeleuchten erreichen. Je niedriger die Lichtpunkthöhe ist, desto geringer sollte der Abstand zwischen den Leuchten sein. Das heisst, Mastleuchten können z. B. weiter auseinander positioniert werden als Leuchten in Kniehöhe.

    Für Stufen und Treppen empfiehlt sich eine eigene Beleuchtung. Stufen sollten insbesondere von oben gut erkennbar sein. Daher sollten Sie zumindest am oberen Ende von Treppen eine Leuchte platzieren. Durch kurze weiche Schatten werden die Stufen so deutlich voneinander abgesetzt. Bei Treppen, die an Wänden entlanglaufen, sind Markierungsleuchten, die oberhalb der Stufen in die Wand eingelassen werden, eine gute Option.

  • 3. Terrassen- und Balkonbeleuchtung

     

     

     

    Falls vorhanden, lassen sich oberhalb von Balkonen oder Terrassen Dachvorsprünge nutzen, um dort Anbauleuchten zu platzieren. Terrassen erhalten einen optischen Rahmen, indem Sie entlang der Kanten mehrere für den Außenbereich geeignete Bodenspots einlassen. Effektvolle Lichtakzente lassen sich durch Spots mit Erdspieß in Pflanzkübeln oder Balkonkästen setzen. Bei kleinen Balkonen reicht dies als Beleuchtung häufig schon aus. Eine gemütliche Atmosphäre schaffen Sie durch dekorative Außenbeleuchtungselemente wie Lichterketten oder Leuchtelemente. Falls auf Ihrem Balkon keine Stromversorgung vorhanden ist, empfehlen sich Solarleuchten.

  • 4. Gartenbeleuchtung

     



    Im Garten lassen sich durch von unten auf Bäume oder einzelne Pflanzen gerichtete Aussenstrahler mit geringem Aufwand und wenig Kosten stimmungsvolle Lichtakzente setzen. Falls Sie in Ihrem Garten keine Objekte zum Beleuchten finden, können alternativ auch einzelne Leuchtobjekte platziert werden. Bei der Gartenbeleuchtung gilt es allerdings masszuhalten und den Garten nicht vollständig auszuleuchten – zum einen aus Rücksicht auf die Nachbarn, zum anderen sorgt der Wechsel von hellen und dunklen Bereichen für Spannung.

    Besonders effektvoll wirkt Licht in Kombination mit Wasser. Wenn Sie einen Gartenteich oder Brunnen im Garten haben, sollten Sie diesen schon allein aus Sicherheitsgründen ausleuchten. Mit einer Teichbeleuchtung unter Wasser entsteht durch Reflektionen aber zusätzlich eine schöne Optik.

  • 5. Steuerung der Aussenbeleuchtung

     

     

     

    Eine automatische Steuerung sorgt für eine große Energieersparnis bei der Aussenbeleuchtung. Für Wege und Bereiche, die nicht durchgehend beleuchtet werden müssen, empfehlen sich Bewegungsmelder. Das plötzliche Einschalten des Lichts wirkt zudem abschreckend auf potenzielle Einbrecher. Für die Beleuchtung des Eingangsbereichs ist ein Dämmerungssensor sinnvoll, der die Leuchten bei einsetzender Dunkelheit automatisch ein- und nach Tagesanbruch ausschaltet. Die Gartenbeleuchtung muss hingegen nicht die ganze Nacht brennen. Sie lässt sich mit einer Zeitschaltuhr steuern.

    LEDs sind als Leuchtmittel aufgrund ihres geringen Energieverbrauchs empfehlenswert und für farbige Lichtakzente ideal. Für permanent eingeschaltete Leuchten sind auch Energiesparlampen eine Option. Für Leuchten mit Bewegungsmelder sind sie allerdings ungeeignet, da Energiesparlampen etwas Zeit benötigen, bevor sie ihre volle Leuchtkraft erreichen.

    Mit der richtigen Aussenbeleuchtung können Sie nicht nur Energie sparen, sondern auch für Sicherheit und Wohlbefinden sorgen. Lassen Sie sich inspirieren und beraten – am besten direkt vor Ort in Ihrem OBI Markt.