Gartenweg Berater

Ein Weg – vier Gestaltungsmöglichkeiten

Wer kommt nicht gern schnell und bequem in Haus und Garten. Ein gut angelegter Gartenweg leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Eine grosse Rolle spielt hier die Beschaffenheit des Belags: Einerseits soll er frostbeständig und rutschfest sein, andererseits harmonisch in das Zusammenspiel von Haus und Aussenanlage passen. Als Faustformel für die Wegbreite gilt: Während der Hauptweg zum Haus zwischen 1,30 m und 1,50 m breit sein sollte, reichen bei Nebenwegen 50 bis 100 cm und bei selten genutzten Gartenpfaden 50 cm.

Ein Weg – vier Gestaltungsvorschläge

  • Stein- und Betonplatten

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    Auf Sand oder im Mörtelbett verlegt

    Lose verlegte Steinplatten sind zwar nicht unbedingt etwas für den Weg zum Haus, dafür aber die einfache Lösung im Garten. Einfach die einzelnen Platten in einem Schrittlängen-Abstand von 63 cm verlegen – und fertig. Auch Betonplatten lassen sich schnell verlegen, können auf Sand oder in einem Mörtelbett verlegt werden und bilden damit einen festen Belag. Wer die kleinen Pflänzchen in den Fugen nicht mag, kann die Platten entweder fugenlos oder mit Fugenmörtel verlegen.

    Vorteil:

    schnell und einfach zu verlegen, solide und langlebig, erhältlich in versch. Formen und Farben, preisgünstig

     

    Nachteil:

    Steinplatten nicht für durchgängige Wege gedacht, regelmässige Pflege nötig

  • Rindenmulch

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    Natürlicher Feind von Unkraut

    Wie wäre es für wenig genutzte Wege mit Rindenmulch? Rindenmulch besteht aus schwer verrottenden Rindenabfällen und fügt sich als natürliches Material harmonisch in den Garten ein. Praktisch: Endet der Weg nicht vor, sondern im Beet, können Sie dort ganz bequem jäten und pflanzen.

    Vorteil:

    natürlicher Feind von Unkraut, Ausgleich von Unebenheiten, Bodenverbesserung, Temperaturregulierung, Düngung des Bodens durch Verrottung

     

    Nachteil:

    Gefahr der Zersetzung auf Wegen ohne Sonneneinstrahlung, regelmässige Erneuerung der obersten Lage nötig

  • Kieswege

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    Preiswert und einfach anzulegen

    Kieswege verbreiten einen reizvoll altmodischen Charme. Wir kennen sie aus wunderschönen Schlossparks und verwunschenen Gartenanlagen. Da solche Wege aber nicht sehr gehfreundlich sind und relativ viel Pflege erfordern, waren sie vorübergehend aus der Mode gekommen.

    Vorteil:

    individuelle Wegformen möglich, preiswert, einfach anzulegen

     

    Nachteil:

    nicht sehr gehfreundlich, extrem pflegebedürftig, sehr anfällig für Unkraut

  • Naturstein

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    Alte und neue Steine kombinieren

    Wer einen alten Gartenweg neu anlegen möchte, muss die alten Steine oder Platten nicht unbedingt wegwerfen: Sie können sie auch ganz einfach wiederverwenden und mit neuen Steinen kombinieren.

    Vorteil:

    einzigartiger Gartenweg, keine neuen Ausgaben, lockert das Erscheinungsbild auf

     

    Nachteil:

    Steine/Platten sollten selbe Höhe haben, sonst schwer verlegbar

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