Landhausgarten

Basiswissen

Typisch für den Landhausgarten ist seine Üppigkeit. Er ist überbordend mit Blumen gefüllt, beherbergt duftende Rosen genauso wie akkurat gestutzte Buchs und Eibenhecken. Egal wie groß oder klein er sein mag, er strahlt immer Weite und Großzügigkeit aus. Üppige Staudenbeete in englischer Gartentradition, duftende Rosen und bunte Sommerblumen fügt er wie von selbst zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Mit geschnittenen Hecken und Bäumen kann der Garten in mehrere Bereiche – Gartenzimmer – unterteilt werden, so können Sie zum Beispiel einen roten Garten, einen blau-weißen Garten und einen Gemüsegarten anlegen.

1. Pflanzen im Landhausgarten

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    Stauden und Rosen dürfen natürlich genauso wenig fehlen wie ein schattiger Sitzplatz. Ob man zwischen die Stauden noch Sträucher oder Rosen zwischen Sommerblumen pflanzt, spielt dabei keine Rolle – erlaubt ist, was gefällt. Und genauso bunt darf es im Gemüsegarten zugehen

    Tipp:

    Damit Sie die Pflanzen in den Beeten zum Betrachten und Pflegen besser erreichen können, bieten sich Trittplatten in breiteren Beeten an.

  • 2. Stauden und Blütensträucher

     

     

     

    Ton in Ton präsentieren sich Katzenminze, Storchschnabel, Salbei und Rosen in klassischer, englischer Gartentradition. An der Pergola ranken Clematis, Rosen und Weinreben um die Wette und sorgen für kühlen Schatten an warmen Sommertagen. Sträucher und Kletterpflanzen zusammen mit Stauden geben dem Garten einen Rahmen, der beliebig mit Sommerblumen, Gemüse und Kräutern gefüllt werden kann.

  • 3. Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

     

     

     

    Rosen dürfen in keinem Garten fehlen und schon gar nicht in solchen im Landhausstil. Es gibt sie in vielen Farben und Formen – da bleibt kein Wunsch unerfüllt.

    Wer denkt, dass Rosen Diven sind und nur mit Dauerspritzen und ständiger Pflege gedeihen, der irrt! Die neuen modernen Sorten sind robust, unempfindlich gegen Pilzkrankheiten, blühen von Juni bis zum Frost und viele duften dabei auch noch verführerisch!


    Tipp:

    Moderne Rosensorten blühen im Gegensatz zu den nostalgischen alten Sorten mehrmals im Jahr von Juni bis in den Oktober hinein.

  • 4. Wege im Landhausgarten

     

     

     

    Am schönsten sind Wege aus Natursteinplatten, die Sie auch leicht selbst verlegen können. Naturstein passt am besten zum Charakter des Landhaushausgartens, aber auch Kies, Ziegelsteine oder Rindenmulch sind attraktive Oberflächenbeläge. In den Fugen dürfen sich auch gerne Moos und kleine Blumen ansiedeln.

    Wege mit schönen Blickachsen geben dem Garten Struktur und eröffnen neue Perspektiven.

     

  • 5. Romantischer Sitzplatz

     

     

     

    An heißen Sommertagen bietet ein Sitzplatz im lichten Schatten unter Bäumen kühle Entspannung vom Alltag. Sind die Äste stark genug, können Sie sogar eine Hängematte aufhängen. Zum Rasen hin sorgen hohe Pflanzgefäße mit Sommerblumen und Kübelpflanzen für Privatsphäre. Und weiche Kissen laden zum Platznehmen ein.


    Tipp:

    Großzügig wirkt ein Sitzplatz aus großen Platten. Angenehmer Nebeneffekt: Stühle und Tische stehen sicher und wackeln nicht so leicht.

     

  • 6. Aller Anfang ist... leicht!

     

     

     

    Angesichts verführerischer Beete und üppiger Gärten weiß mancher nicht, wie und wo er mit dem Gestalten anfangen soll. Das Schöne am Landhausgarten ist jedoch: Erlaubt ist, was gefällt!

    Schon mit kleinen Accessoires schaffen Sie Atmosphäre und geben Ihrem Garten neues Flair. Dies kann ein Pflanzkübel mit duftenden Rosen, ein Terrakottatopf mit Blumen oder ein nostalgischer Eisenklappstuhl mit geschwungenen Lehnen sein.


    Tipp:

    Gartenmöbel aus Eisen können das ganze Jahr im Freien stehen bleiben, wenn das Gestell eloxiert ist.

     

  • 7. Eine Handvoll Sommerblumensamen

     

     

     

    Von wegen, im Gemüsegarten wächst nur Gemüse. Bis die Feuerbohnen ihr Rankgerüst in Beschlag genommen haben, bringen gelbe Ringelblumen und Wicken in Rosa, Pink und Weiß Farbe in den Nutzgarten. Ausgesät sind sie in ein paar Minuten, angießen, abwarten und freuen!


    Tipp:


    Die Blüten von Ringelblumen sind essbar und verschönern jeden Frühlingssalat.

     

  • 8. Deko und Accessoires

     

     

     

    Eine Terrakotta-Amphore, ein Rankgerüst aus Weidenruten oder einfach nur ein dekorativ ins Beet gesteckter Spaten: Verleihen Sie ihrem Gemüsegarten mit kleinen Deko-Objekten einen neuen Touch.


    Tipp:

    Besonders edel wirken mit Ziegelklinker befestigten Wege.

  • 9. Schattige Ecken mit Leben füllen

     

     

     

    Jeder Garten braucht eine „wilde Ecke“ und der Landhausgarten ganz besonders. Statt den Platz hinter dem Gartenhaus als Lager für alte Bretter oder den Kompost zu nutzen, bringen Stauden frisches Leben in schattige Ecken.


    Tipp:

    Rittersporn und Rodgersien blühen lange und brauchen wenig Pflege.

  • 10. Kleine Sitzplätze schaffen

     

     

     

    Ein kleines Holzdeck lässt sich ohne großen Aufwand an einem Wochenende bauen. Am Teich, unter Bäumen oder als Vergrößerung der Terrasse – einen Tisch und vier Stühle platziert und schon können Sie in der Morgensonne frühstücken.


    Tipp:

    Holzplanken mit einer geriffelten Oberfläche verhindern, dass man bei Feuchtigkeit ausrutscht.

     

  • 11. „Hecken“ mit Durchblick

     

     

     

    Der Landhausgarten lebt von Aus- und Einblicken, Durchsichten und Sichtachsen. Eine Reihe Kugelbäume gibt dem Garten einen Rahmen wie ein Bild. Und spendet gleichzeitig kühlen Schatten. Praktisch: So können Sie unschöne Gebäude in der Nachbarschaft verstecken, ohne dass der Garten zu voll gepflanzt wird.


    Tipp:

    Die schönsten Kugelformen haben die Sorten Kugel-Ahorn, Kugel-Robinie und der Kugel-Trompetenbaum.