Rosenberater

Rosengarten

Rosen gibt es in einer Vielfalt an Sorten, Formen und Farben: Da sind die aristokratisch anmutenden Edelrosen, die romantischen Kletterrosen, imposante Heckenpflanzen oder Zwergrosen, die auch auf dem kleinsten Fleckchen Platz finden. Ob Sie nun einen ungewöhnlichen Blickfang für Ihr Gartenbeet suchen, einen verträumten Rosenbogen planen oder Ihren Balkon neu bepflanzen – der Artenreichtum dieser Pflanze wird Sie begeistern.

Passende Begleitpflanzen

In guter Gesellschaft blüht die Rose auf:  Die kletterfreudige Clematis bedeckt z. B. die kahlen Stellen in Bodennähe, während Lavendel Blattläuse fern hält. Auch der sonnenverliebte Frauenmantel, der prächtig gelbe Sonnenhut und der schöne, blaublütige Rittersporn sind ideale Begleitpflanzen.

Tipp:

Viele Rosenarten setzen nach der Blüte Hagebutten an - und bieten den Vögeln damit im Winter vitaminreiche Kost.

 

Der ideale Standort

Viel Licht und im Durchschnitt 4 – 6 Stunden Sonnenschein sollten es schon sein. Einige Rosensorten bevorzugen allerdings halbschattige Standorte. Daneben ist eine gute Luftzirkulation wichtig. Zu viel Wind ist nicht zu empfehlen: Manche Sorten reagieren empfindlich auf starke Zugluft

Der richtige Pflege

^Sparsam giessen, regelmässig düngen. Rosen müssen nur bei anhaltender Hitze und Trockenheit gewässert werden. Ausnahme: neu gepflanzte Rosen oder Pflanzen, die auf sandigem, trockenen Boden stehen. Rosendünger ist hingegen ein „Muss“. Düngen Sie am besten im Frühling, wenn sich die ersten Blatttriebe zeigen und im Juni/Juli nach der ersten Blüte. Rosen fühlen sich am wohlsten in einem humusreichen und lockeren Boden. Staunässe ist schädlich. Der empfohlene pH-Wert liegt zwischen 6,8 und 7,5. Tipp: Nach längerer Zeit ist es ratsam, dem Boden eine Pause zu gönnen und nach der Rose etwas anderes zu pflanzen. 

Vor Eis und Kälte schützen

Schützen Sie im Herbst die Rosen vor der Winterkälte. Dazu werden 10 - 15 cm Rosenmulch rund um die Rosenstöcke angehäuft. Bei lang anhaltendem Frost legen Sie noch Tannen- oder Fichtenreisig locker über die Beetrosen. Im Spätwinter empfiehlt es sich, altes und schwaches Holz sowie zu lange Triebe bis zum Boden zurückzuschneiden.