Tiere im Garten

Tierische Besucher im heimischen Garten

Ganz schön viel los in so einem Garten … Wer genau hinschaut, kann jede Menge Besucher entdecken: von nützlichen Insekten bis zu den vielen Vögeln, die gerne einmal im Garten landen. Umso wichtiger ist es, den Garten tierfreundlich zu gestalten. Nistkasten und Vogeltränke sind meist selbstverständlich, aber haben Sie auch schon einmal an den Bau eines Insektenhotels gedacht? Es bietet den bedrohten Wildbienen eine wichtige Nistmöglichkeit und sorgt dafür, dass Insekten einen Platz zum Überwintern finden.

  • Marienkäfer

    Kleiner Superheld

    Anleitung:
    Schädlingsbekämpfer gesucht? Dann ist der Marienkäfer genau der Richtige. Sind der Kirschbaum oder die Rosen von Blattläusen befallen, vorsichtig Marienkäfer einsammeln und auf die Pflanze setzen. Das funktioniert allerdings nur bei starkem Befall, andernfalls verlieren Marienkäfer das Interesse und fliegen weiter.

    Tipp:

    Artenbestimmung leicht gemacht: Am häufigsten ist der heimische Siebenpunkt Marienkäfer, der – wie der Name schon sagt – sieben Punkte hat. Ausserdem im Garten vertreten: der Vierzehnfleck-Marienkäfer und der asiatische Harlekin-Marienkäfer mit meist 19 Punkten.

  • Regenwurm

    Unterirdischer Helfer

    Anleitung:
    Regenwürmer sind die idealen Erdbewohner, sie lockern und düngen den Boden. Regenwurmfreundlicher Boden ist neutral, wird nur mit einer Grabegabel gelockert und regelmässig mit Kompost versorgt (kein Kunstdünger). Keine Experimente! Im Tageslicht zerstört die UV-Strahlung die Blutkörperchen und der Regenwurm stirbt.

    Tipp:

    Artenbestimmung leicht gemacht: Am häufigsten ist der vorne rote, hinten blasse Tauwurm, der rote, mit feinen gelben Ringen versehene Kompost- oder Mistwurm oder der gemeine Regen-, Feld- oder Wiesenwurm, der kleiner ist und eine gräuliche Farbe hat.

  • Igel

    Stacheliger Freund

    Anleitung:
    Für Igel & Co. können Sie das Schnittholz, das bei den Gartenarbeiten anfällt, in einer versteckten Ecke Ihres Gartens auf einen Haufen tun, um den Tieren damit am Tag Unterschlupf zu bieten. Zugleich sind Reisig- und Laubhaufen im Herbst ein ideales Winterquartier.

    Tipp:

    Lassen Sie Igeln ihre Freiräume und achten Sie auf am Boden durchlässige Gartenzäune. Ausserdem: Auf Laubsauger verzichten und regelmässig Wasser in der Vogeltränke nachfüllen, denn darüber freuen sich auch Igel.

  • Eichhörnchen

    Hungriger Nussfreund

    Anleitung:
    Eichhörnchen sind Allesfresser. Sie machen sich über Beeren ebenso her wie über das Vogelei oder kleine Jungvögel. Wer Eichhörnchen in seinem Garten beobachten möchte, sollte einen Haselnussstrauch pflanzen. Sobald der Strauch Nüsse trägt, sind die Nager da.

    Tipp:

    Eichhörnchen bauen Nester zum Nisten, so genannte Kobel. Sie können aber auch spezielle Nisthilfen oder einen Starenkasten aufhängen. Auch hier ziehen oft Eichhörnchen ein.