Beleuchtung: Sensorik und Bewegungsmelder

Grundkenntnisse

Bewegungsmelder werden häufig mit Sicherheit und Schutz in Verbindung gebracht. Dies ist auch zweifellos die wichtigste Funktion der Sensoren: Mit ihnen brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen über Dunkelheit im Eingangsbereich, in der Garage oder dem Treppenhaus. Zudem werden potenzielle Einbrecher abgeschreckt, wenn über ihnen plötzlich das Licht angeht.

Bewegungsmelder im Außen- und Innenbereich erfüllen aber noch einen zusätzlichen Zweck: Sie sind komfortabel. Wer fühlt sich nicht gleich wohler, wenn sich die Wohnung beim Betreten automatisch erhellt? Und das Beste: Da das Licht automatisch wieder ausgeht, helfen Sensorleuchten auch beim Energiesparen.

Wir klären im Folgenden Wichtiges zum Thema Sensorik und Bewegungsmelder: wie die Technik funktioniert, welche Modelle es gibt, wo die praktischen Leuchten eingesetzt werden können und was es bei der Kalibrierung zu beachten gilt.

  • 1. Infrarot, LED, Solar: die Technik in Bewegungsmeldern

     

     

     

    Bewegungsmelder arbeiten in der Regel mit passiven Infrarot-Sensoren (PIR), welche die Wärmestrahlung in der näheren Umgebung erfassen. Verändert sich diese Strahlung schnell, z. B. durch den Eintritt einer Person in den erfassten Bereich, kommt es zu einem Spannungssprung. Dieser löst über den Bewegungsmelder das Einschalten des Lichts aus.

    Nicht nur die Sensorik in Bewegungsmeldern wird immer intelligenter und moderner und kann mittlerweile z. B. Menschen von kleinen Tieren unterscheiden. Hersteller von Bewegungsmeldern greifen auch immer öfter auf fortschrittliche Beleuchtungstechniken zurück: Es gibt Modelle mit langlebigen LED-Leuchten sowie Varianten mit kleinen Solar-Paneelen, die unabhängig vom Stromnetz arbeiten können.

  • 2. Aussen oder innen? Zur Verwendung von Bewegungsmeldern

     

     

     

    Zwei Arten von Bewegungsmeldern werden zumeist unterschieden: solche für den Außenbereich und solche für den Innenbereich. Die Grundfunktionen sind dieselben: Das Licht geht beim Betreten des Erfassungsbereiches automatisch an. Im Außenbereich haben Sie dabei den zusätzlichen Vorteil der Einbrecherabschreckung.

    Gerade im Haus ist die Stromersparnis, die Bewegungsmelder mit sich bringen, nicht zu vernachlässigen. Das Licht geht nach dem Verlassen eines Raumes aus – unnötig erleuchtete Zimmer gehören damit der Vergangenheit an. Als Besitzer eines Lichtsystems mit Sensorik sparen Sie so nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt.

    Wenn Sie bestimmte Bereiche Ihres Hauses auch in Ihrer Abwesenheit automatisch beleuchten möchten, könnten Dämmerungsschalter interessant für Sie sein. Diese Geräte schalten das Licht ein, wenn ein vorher bestimmter Helligkeitsgrad unterschritten wird.

  • 3. Installation: Der richtige Platz von Bewegungsmeldern

     

     

     

    Wenn Sie einen Bewegungsmelder kaufen möchten, ist es wichtig, den korrekten Erfassungsbereich zu wählen. Während in kleineren Räumen oder Gängen bereits ein Melder mit 180° Erfassung ausreicht, sollten Sie für größere Außenflächen Sensoren mit einem entsprechend höheren Erfassungsbereich auswählen (bis zu 300°). Bei Bewegungsmeldern direkt über der Tür sollten Sie sich für ein Modell mit Unterkriechschutz entscheiden.

    Das Anbringen und Ausrichten eines Bewegungsmelders hält einige Herausforderungen bereit. Besonders im Außenbereich sollten Sie die Beleuchtung hoch anbringen, um einen möglichst weiten Erfassungsbereich zu gewährleisten. 5 m sollten Sie jedoch nicht überschreiten. Berücksichtigen Sie bei der Montage auch Wetter- und andere Umwelteinflüsse. Der Bewegungsmelder sollte nicht zu nahe an Wärme- oder Lichtquellen angebracht sein. Auch vom Wind bewegte Objekte sollten sich nicht im Erfassungsbereich befinden.

  • 4. Ausrichtung, Helligkeit, Nachlaufzeit: Bewegungsmelder justieren

     

     

     

    Hängt der Bewegungsmelder an seinem Bestimmungsplatz, geht es an die Feinjustierung. In der Regel können Sie die Sensoren so drehen, dass der optimale Erfassungsbereich abgedeckt ist. Überdies lässt sich der Bereich mit speziellen Abdeckungen für die Sensorik oft noch weiter verfeinern.

    Als Nächstes stellen Sie die Helligkeitsschwelle des Bewegungsmelders ein. Diese gibt an, ab welcher Helligkeit (gemessen in Lux) das Gerät reagiert. Bei Einbruch der Dunkelheit sinkt der Helligkeitswert in der Umgebung immer weiter gen 0 lx, die Straßenbeleuchtung kommt etwa auf 15 lx. Wenn Sie nicht sicher sind, auf welchen Schwellenwert Sie Ihren Bewegungsmelder einstellen sollen, dann können Sie in Ihrem OBI Markt die richtigen Werte erfragen.

    Zuletzt ist Nachlaufzeit relevant: Stellen Sie nach Bedarf ein, wie viele Sekunden das Licht angeschaltet bleiben soll, nachdem die letzte Bewegung erkannt wurde, dann haben Sie in puncto Dunkelheit und Sicherheit perfekt vorgesorgt.