Schneeketten & Eiskratzer

So kommen Sie durch den Winter!

  • Schneeketten: Alternativloser Schutz für Material und Leben

     

     

     

    Wissenswertes

    Wer in den höheren und schneereicheren Regionen  der Schweiz lebt, der wächst mit ihnen auf – den Schneeketten. Überall dort, wo das Verkehrszeichen – ein weisser Reifen mit schwarzen Ketten auf blauem Grund steht – herrscht bei entsprechendem Wetter Schneekettenpflicht. Gemeint sind in diesem Fall die Antriebsräder, ratsam ist es aber, grundsätzlich alle vier Reifen zu bestücken. Doch auch ohne den direkten Hinweis auf die Verwendung kann eine Nichtanpassung an schneereiche Wetterbedingungen schon bei der Verkehrsbehinderung zu einem Bussgeld führen. Schneeketten schützen effektiv Leben sowie Material und machen das Fahren auch bei schwierigen Strassenverhältnissen möglich. Gute Winterreifen sind die eine Seite der Vorbereitung auf den Winter, Schneeketten vorsorglich im Kofferraum gelagert, runden die Sache ab. Insbesondere wenn Sie einen Skiurlaub planen, sollten Sie auf den alternativlosen Schutz auf keinen Fall verzichten.

    Auswahl und Pflege von Schneeketten

    Nicht jedes Schneekettenmodell passt auf jeden Reifen. Achten Sie beim Kauf daher auf die richtige Passform, die entsprechende Reifenbreite und –höhe sowie den Felgendurchmesser. Nach Gebrauch der Schneeketten sollten diese gründlich gereinigt und nach anschließender Trocknung neu gefettet werden. Defekte Kettenglieder müssen umgehend ausgetauscht werden. Setzen Sie beim Kauf bewusst auf bewährte Markenqualität, um auch wirklich eine verlässliche Sicherheit zu haben.

    Das Anlegen der Schneeketten üben

    Das erste Mal Schneeketten anzulegen ist gar nicht so einfach. Daher ist es unbedingt anzuraten, dass Prozedere einzuüben, damit Sie im Einsatzfall bestens vorbereitet sind. Auch beim Erwerb neuer Ketten sollte die Montage mindestens einmal geübt werden. Beachten Sie außerdem, dass angelegte Schneeketten nach den ersten 50 bis 100 Metern Fahrt auf den richtigen Sitz überprüft werden sollten. Grundsätzlich darf bei der Verwendung nicht schneller als 50km/h gefahren werden. Da je nach Modell die Montage durchaus auch körperliche Anstrengung mit sich bringen kann, lassen Sie sich gegebenenfalls vom Fachmann helfen. Hier gilt wie immer – nur sicher ist auch wirklich sicher!

  • Eiskratzer: Auf die richtige Klinge kommt es an

     

     

     

    Wissenswertes

    Früher wurden die Autoscheiben nach dem ersten Nachtfrost mit einer CD oder der Parkscheibe von der Eisschicht befreit. Als Resultat bekam die Frontscheibe mit der Zeit Rillen und Risse, die nicht mehr zu reparieren waren. Ein Eisschaber ist hingegen so genormt, dass er sich der glatten Scheibe anpasst. Das Werkzeug verfügt über einen Gummigriff und ist einfach zu bedienen. Die gezackte Seite der Klinge bricht das Eis auf und die glatte Seite wischt es von der Scheibe. Doch auch hier gibt es große Unterschiede. Die Klinge muss flexibel sein, damit sie sich der gebogenen Frontalscheibe anpassen kann. Ist der Schaber zu weich oder zu hart, kann das Eis nur mit großer Kraft aufgebrochen werden. Aufgepasst auch bei kleineren Modellen, diese liegen oft zu nah bei den Fingern und die Verletzungsgefahr ist so relativ hoch.